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Short Track

Der Eisschnelllauf auf der kurzen Bahn, der sogen. Short Track zählt zu den im internationalen Eislaufverband (ISU) zusammengefassten Sportarten. Bei den olympischen Winterspielen 1988 in Calgary wurde dieser Sport als Schauprogramm gezeigt, bei den Winterspielen 1992 in Albertville zählte der Short Track bereits zu den offiziellen Sportart, für die Medaillen vergeben werden.
In Tschechien wird dieser Sport seit 1994 offiziell betrieben.

Der Short Track ist die in Winterstadien betriebene Form des Eisschnelllaufs, der auf einer Fläche von 30 x 60 m in ovaler Form und einer Bahnlänge von 111,12 m betrieben wird, wobei der der Kurvenradius 8 m beträgt. Die Banden sind an der Innenseite mit Schaumstoffmatratzen gepolstert. Die Eisläufer müssen Helme, Handschuhe sowie Knie- und Schienbeinschutz tragen.

Die Sportler erreichen bei Wettbewerben Geschwindigkeiten von etwa 40 km/h und in den Kurven stützen sie sich bei starker Neigung mit der Hand auf dem Eis ab. Diese Neigung ermöglichen die bei diesem Sport verwendeten speziellen Eislaufschuhe, deren Kufen leicht linkshängig an den Schuhen angebracht sind. Einzelwettbewerbe werden für Damen und Herren in den Längen 500, 1000, 1500 und 3000 Meter absolviert, bei Wettkämpfen mehrerer Sportler stehen 4 bis 8 Wettkämpfer neben einander am Start. Es wird nach dem Ausleseprinzip in Vorrunden, Viertel- und Halbfinalrunden und schlussendlich dem Finale gekämpft. Aus jeder Runde steigen üblicherweise zwei Sportler in die nächste Runde auf. Bei vierköpfigen Staffeln laufen die Damen auf der 3000-Meter-Bahn die Herren auf der 5000-Meter-Bahn. Der Short Track ist ein schneller, dynamischer Sport, der für Zuschauer sehr interessant ist und von den Sportlern neben einer guten Kondition Voraussicht, Taktik und Risikobereitschaft verlangt.